Kategorie: Hardware

Xbox One und PlayStation 4 schon jetzt zu langsam?

PlayStation 4

PlayStation 4 (Quelle: Sony)

Obwohl die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One erst Ende November 2013 veröffentlicht werden, deutet sich schon jetzt an, dass beide Konsolen nicht so stark ausfallen, wie von den beiden Herstellern beworben.

Dies betrifft vor allem die Xbox One, deren Grafiklösung mit 768 Shader-Einheiten daherkommt und damit in etwa auf Höhe einer Radeon HD 7770 herauskommt. Nicht einberechnet ist dabei der 32 MB große eingebetteten eSRAM. Die Grafiklösung der PS 4 hingegen bietet 1.152 Shader-Einheiten und kann mit einer Radeon HD 7850 verglichen werden, was auf jeden Fall eine Leistungsklasse oberhalb der Xbox One liegt.

Anders als man erwarten würde, werden die neuen Konsolen nicht alle Titel in Full-HD rendern. Besonders hart trifft es die Xbox One, bei der gleich mehrere Titel auf einer niedrigen Auflösung berechnet und dann auf 1.920 x 1.080 hochskaliert werden. So auch der Xbox-One-Exklusivtitel “Ryse: Son of Rome“. Dieser wird in 1.600 x 900 Pixeln berechnet, da die Auflösung genau in den 32-MB-eSDRAM passt. Auch wenn die Entwicker dennoch eine tolle Grafik versprechen, ist dieser Umstand meiner Meinung nach nicht hinnehmbar. Eine neue Konsole, die schon zu Beginn ihrer Lebenszeit mit Grafikeinbußen zu kämpfen hat, ist ein No-Go. Warum Microsoft nicht ein wenig mehr eSDRAM spendiert hat, damit die angepeilte Full-HD-Auflösung in den eSDRAM passt, bleibt wohl ein Geheimnis.

Xbox One

Xbox One (Quelle: Microsoft)

Ein weiteres Beispiel ist “Call of Duty: Ghosts“, welches auf der Xbox One sogar nur mit 720p (1.280 x 720 Pixel) gerendert wird. Die PlayStation 4 rechnet dagegen mit 1.080p. Xbox-One-Spieler müssen sich bei “Battlefield 4” ebenfalls mit 720p abfinden. Aber auch die PlayStation 4 kommt bei diesem Titel an ihre Grenzen und rendert nur mit 1.600 x 900 Pixel.

Alles in allem also kein befriedigender Start für die Next-Gen-Konsolen und insbesondere die Xbox One. Bei zukünftigen Titeln kann durch Programmieranpassungen sicherlich noch einiges an Performance herausgeholt werden, an der aktuell negativen Presse ändert das allerdings nichts.

Ich persönlich halte sowieso nichts von Konsolen und spiele, wenn überhaupt, nur auf dem PC.

Kategorien: Hardware

badaDROID 2.0 bringt Android 4.2.2 auf Wave 1 und 2

Mitte 2012 habe ich in einem Artikel geschrieben, wie ihr Android 4.0 auf eurem Samsung Wave installieren könnt. Allerdings funktionierte nur das WLAN. Telefonieren und eine mobile Datennutzung war nicht möglich, da die dafür benötigten Treiber nicht vorhanden waren. Insgesamt also nur eine sehr unzufriedene Lösung.

Vor gut einem Monat kam es dann zur Sensation: Das Telefonieren unter badaDROID war nun möglich.

Heute folgt der nächste Meilenstein. badaDROID 2.0 bietet Unterstützung für mobiles Internet. Damit ist das Projekt seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. badaDROID 2.0 basiert auf CyanogenMod 10.1 bzw auf Android 4.2.2 und ist unter dem Wave 1 und Wave 2 nutzbar. Neben der großen Neuerung wurden auch diverse Probleme mit der SIM-Karte und der Telefoniefunktion behoben. Der Download ist hier möglich. Ein gutes Tutorial zur Installation gibts bei den Kollegen von Badania.

Mediatheken von ARD und ZDF auf Samsung-TVs

HbbTV Logo

Wer einen modernen Fernseher besitzt möchte damit vielleicht mehr machen, als nur Fernsehen. Beispielsweise können die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genutzt werden. Einzige Voraussetzung neben einem modernen Smart-TV mit HbbTV-Unterstützung ist ein Internetanschluss via Netzwerk oder WLAN. Spezielle Apps müssen bei HbbTV nicht installiert werden. Bei neueren TV-Modellen kann aber auch auf die entsprechenden Mediathek-Apps zurückgegriffen werden, welche unter anderem flotter reagieren und eine bessere Bedienbarkeit als die HbbTV-Variante bieten. Im Folgenden zeige ich euch zwei Möglichkeiten auf, wie ihr die Mediatheken von ARD und ZDF auf einem Samsung-TV nutzen könnt.

Apps

Wer einen neueren Samsung-TV besitzt, sollte überprüfen, ob die Mediatheken von ARD und ZDF als Apps bereitgestellt werden. Für meinen Samsung-TV der F-Serie von 2013 kann ich die Mediathek-Apps von ARD und ZDF noch nutzen. Bei älteren TVs könnte es aber problematisch werden.

Nachdem die Apps installiert wurden, können sie über die TV-Fernbedienung gestartet und gesteuert werden. Beide Apps sind sehr übersichtlich und die Bedienung ist einfach und schnell.

Alternativ zu den nativen Samsung-Apps können beispielsweise auch die Apps für den Amazon Fire TV Stick genutzt werden:

HbbTV

Wer einen älteren Samsung Smart-TV besitzt, welcher keine App-Unterstützung bietet, kann auf HbbTV zurückgreifen.

  1. Bei vielen Samsung-TVs ist  HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) standardmäßig deaktiviert. Der erste Schritt ist daher die Aktivierung. Sie erfolgt im Menü unter der Kategorie “System”. Dort muss der Punkt “Datendienst” aktiviert werden. Dahinter versteckt sich die HbbTV-Unterstützung.
  2. Anschließend auf den Sender ARD oder ZDF wechseln.
  3. Nach kurzer Zeit erscheint in der unteren rechten Ecke ein roter Punkt und ein Hinweis. Auf eurer Fernbedienung müsst ihr die rote “A”-Taste drücken, um die HbbTV-Optionen aufzurufen. Von dort kann dann die Mediathek gestartet werden.

Weitere Informationen gibts direkt bei ARD oder ZDF.

Übersicht verfügbarer 4K-Monitore

Langsam aber sicher kommen die ersten 4K-Monitore mit Ultra HD Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) auf den Markt. Damit wird im PC-Bereich endlich der nächste technologische Schritt eingeläutet. Monitore mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln existieren schließlich schon seit ca. 8 Jahren. Auch bei der Pixeldichte wird damit endlich mal wieder ein Fortschritt erzielt. Während die Pixeldichte bei Smartphones bereits jenseits von 300 ppi liegt, müssen sich Desktopmonitore mit rund 100 ppi oder weniger zufrieden geben. Die neuen 4K-Monitore kommen hingegen auf ca. 140 ppi.

Der Sharp PN-K321H ist seit Ende April 2013 verfügbar und war damit der erste in Deutschland erhältliche 4K-Monitor.

Einige Monate später, im August 2013, kam der PQ321QE von ASUS auf den Markt. Der Monitor verwendet das Panel von Sharp und ist damit fast baugleich zum Sharp PN-K321H. Der Preis liegt aber etwas höher. Bei PRAD gibt es einen ausführlichen Testbericht zum ASUS PQ321QQE.

Auch Dell setzt mit dem angekündigten Dell Ultrasharp 32 auf dasselbe Panel. Der Monitor soll im vierten Quartal 2013 erhältlich sein.

Ein weiterer 4K-Monitor ist der Eizo DuraVision FDH3601, welcher jedoch jenseits von 15.000 Euro liegt und daher uninteressant ist.

Produkt ASUS PQ321QE Dell Ultrasharp 32 Sharp PN-K321H
Bild

ASUS PQ321QE

Foto: ASUS

Dell UltraSharp 32

Foto: Dell

Sharp PN-K321H

Foto: Sharp

Display 31,5 Zoll (80,1 cm), IGZO-Panel
Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel, 140 ppi
Helligkeit 350 cd/m² k. A. 350 cd/m²
Kontrast 800:1 k. A. 800:1
Blickwinkel 176°/176° k. A. 176°/176°
Anschlüsse DisplayPort 1.2 HDMI, DisplayPort, Mini-DisplayPort DisplayPort 1.2
Sonstiges Lautsprecher USB-Hub, SD-Kartenleser Lautsprecher
Verfügbarkeit August 2013 Q4 2013 April 2013
Preis
ca. 3.500 Euro k. A. ca. 3.200 Euro

Kategorien: Hardware

Lenovo bietet die Auswahl: Windows oder Android

Lenovo IdeaTab

Quelle: Lenovo

Die meisten Smartphones und Tablets arbeiten nur mit einem Betriebssystem zusammen. Entscheidet man sich für ein Gerät von Nokia, bekommt man ein Windows-Betriebssystem, HTC arbeitet mit Android. Lenovo allerdings bietet die perfekte Symbiose. Es gibt Tablet-PCs sowohl mit Android- als auch mit Windows-Betriebssystem. Damit bekommt jeder Kunde, was er möchte.

Leider ist das Betriebssystem nicht bei jedem Gerät individuell wählbar. Aber es gibt verschiedene Geräte mit den unterschiedlichen Systemen.

Eines der Geräte, das ein Windows-Betriebssystem installiert hat, ist das Idea Tab Lynx. Es ist ein convertible Tablet und vereint so die Vorteile von Tablet-PCs und Laptops in einem Gerät. Für unterwegs wird der Screen als Tablet mitgenommen und ist voll funktionsfähig. Für zu Haus oder den Arbeitsplatz wird der Screen wieder mit dem Keyboard verbunden und ein vollwertiges Laptop steht zum Gebrauch. Das ist besonders praktisch für Nutzer, die viel schreiben müssen, denn eine echte Tastatur ist dafür geeigneter als eine virtuelle auf einem Bildschirm. Die Akkulaufzeit des Geräts erinnert dank energiesparendem Windows 8-Touch-Display eher an ein Tablet und hält mit 8h länger als viele Laptops. Bei optionalem Tastatur-Dock kann das Gerät sogar 16h ohne Laden durchhalten.

Das IdeaTab Lynx ist auch inklusive Tastatur flacher als 1 Zentimeter und wiegt gerade mal 640 Gramm. Das sind die perfekten Eigenschaften um das Gerät überall mit hinzunehmen, und es auch in der Freizeit für das Lesen von E-Books oder das Surfen im World Wide Web zu verwenden.

Mit dem Windows 8 Betriebssystem kann das Tablet sowohl Apps aus dem App-Store als auch Desktopware wie MS-Office Programme ausführen. Dank des Tastatur-Docks wird das Arbeiten am Tablet optimiert.

Das Display misst ganze 11,6 Zoll, das sind 29,5 cm. Damit gehört es zu den größten seiner Klasse. Das Gerät ist dank der Fünf-Punkte-Multitouch-Technologie sehr leicht zu bedienen und bietet außerdem eine tolle Bildqualität.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Tablets gibt es beim IdeaTab Lynx zwei USB 2.0 Anschlüsse, aber auch einen Micro-USB Anschluss und Steckplätze für microSD und Micro-HDMI, sowie ein Dock für die Tastatur.

Die 2 Megapixel Kamera an der Vorderseite und das digitale Mikrofon eignen sich hervorragend Videokonferenzen. Zwei Surround-Sound-Lautsprecher erzeugen tollen Klang für Filme und Videos.

Insgesamt ist das IdeaTab Lynx eine Revolution unter den Tablets. Für Bilder und weitere technische Informationen klicken Sie hier und überzeugen Sie sich selbst.

Kategorien: Android Hardware

Neues Nexus 7 32GB heute für 249 Euro bei Saturn

Beim “Saturn Super Sunday” gibt es nur heute das neue Nexus 7 mit 32 GByte für 249 Euro! Der Preis bei Google Play und auch bei anderen Händlern liegt aktuell bei 269 Euro. Mit dem Angebot lassen sich also 20 Euro sparen. Die Version mit 16 GByte ist nur bei Google erhältlich und kostet dort 229 Euro. Für 20 Euro Aufpreis erhält man also bereits doppelt so viel Speicher, was durchaus eine Überlegung wert ist.

Wer sich das neue Nexus 7 sowieso kaufen wollte, sollte jetzt zuschlagen.

Kategorien: Hardware Tablets

Zwei neue iPhone Modelle vorgestellt

Gestern fand die Apple Keynote 2013 statt. Im Vorfeld gab es viele Gerüchte über zwei neue iPhones. Zu einem sollte ein preiswertes und buntes iPhone vorgestellt werden und zum anderen ein Nachfolgemodel  des iPhone 5. Beide Gerüchte wurden bestätigt.

Das iPhone 5C ist ein, auf dem iPhone 5 basierendes Gerät, welches in einem Polycarbonatgehäuse steckt. Als Gehäusefarben stehen blau, gelb, weiß, grün und pink zur Auswahl. Es gibt eine 16GB Variante für 599€ und eine 32GB Variante 699€ (jeweils ohne Vertrag). Ähnlich wie bei Nokias Lumnia kann man außerdem verschiedenfarbige Hüllen für 29€ kaufen. So werden ganz klar jüngere Personen angesprochen.

Apple iPhone 5c

Foto: Apple

Das zweite Gerät welches vorgestellt wurde ist das iPhone 5S. Wie beim 4S handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Vorgängers. So wurde unter anderem die CPU verbessert. Es werkelt nun ein A7 Chip im inneren. Diese ist die erste 64Bit CPU in einem Smartphone. Eine weitere Verbesserung befindet sich in der Kamera. Durch eine Vergrößerung der Sensorfläche sollen noch bessere Fotos entstehen. Weitere Feature der Kamera sind u.a. die Möglichkeit eine ganze Serie von Fotos zu machen und das Gerät sucht sich anschließend das beste Foto aus, eine Serienbildaufnahme mit 10 Fotos pro Sekunde sowie eine verbesserte Panoramafunktion. Aber nicht nur die Fotos sollen besser aussehen. Auch bei der Videofunktion gibt es Veränderungen. So kann man jetzt eine Slow-Motion Funktion aktivieren. Damit werden bei 720p 120 Bilder pro Sekunde aufgenommen.
Der Homebutton dient nun nicht mehr nur als normaler Button sondern beinhaltet beim iPhone 5S nun auch einen Fingerabdrucksensor. So kann man ohne Passworteingabe das Smartphone entsperren oder in iTunes einkaufen.

Das iPhone 5S gibt es in den Farben Schwarz, Gold sowie Spacegrau. Die Preise ohne Vertrag sind wie folgt: 16GB – 699€; 32GB – 799€; 64GB – 899€

Apple iPhone 5s

Foto: Apple

Hier noch eine Tabelle mit den technischen Daten:

Produkt iPhone 5S iPhone 5C iPhone 5
Display 4 Zoll, IPS-LCD
Auflösung 640 x 1.136 Pixel, 326 ppi
Speicher 16/32/64 GB, nicht erweiterbar 16/32 GB, nicht erweiterbar 16/32/64 GB, nicht erweiterbar
Prozessor Apple A7 Apple A6 Dual-Core 1,3 GHz
GPU k. A. PowerVR SGX543MP3
Arbeitsspeicher k. A. 1 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, GLONASS
Mobilfunk GSM/EDGE/GPRS/UMTS/HSPA+/DC-HSDPA/LTE
LTE-Frequenzen 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20 1, 3, 5
Hauptkamera 8 Megapixel f/2,2, Autofokus, Dual-LED-Blitz 8 Megapixel f/2,4, Autofokus, LED-Blitz
Frontkamera 1,2 Megapixel
Abmessungen 123,8 x 58,6 x 7,6 mm 124,4 x 59,2 x 8,8 mm 123,8 x 58,6 x 7,6 mm
Gewicht 112 Gramm 132 Gramm 112 Gramm
Preis (UVP) ab 699 Euro ab 599 Euro ab 555 Euro

Kategorien: Apple Hardware Smartphones

Neues Nexus 7 bei Google ausverkauft und Nexus 4 ab 199 Euro

Letzte Woche gab es zwei große Updates bei den Geräten im Google Play Store. Obwohl ihr vermutlich schon von den Neuigkeiten gehört habt, werde ich dennoch kurz darüber berichten.

Das Nexus 4 Smartphone wurde überraschenderweise 100 Euro im Preis gesenkt. Die Version mit 8 GByte ist ab sofort für 199 Euro erhältlich. Das 16-GB-Modell kostet entsprechend 249 Euro. Im deutschen Onlinehandel ist die Preissenkung bisher nicht angekommen. Hier muss für die Variante mit 16 GByte ca. 330 Euro aufgebracht werden. Wer das Nexus 4 im Google Play Store nach dem 13. August 2013 gekauft hat, kann sich den Differenzbetrag mit Hilfe der Google Preisgarantie erstatten lassen.

Die Preissenkung des Nexus 4 könnte ein erstes Anzeichen für ein Nachfolgemodell sein. Das Nexus 4 wurde Ende Oktober 2012 vorgestellt und ist seit Mitte November 2012 erhältlich.

Zum Nexus 4 im Google Play Store

Das neue Nexus 7 war ab dem 28. August 2013 im Play Store verfügbar. Zum einen die Version mit 16 GByte für 229 Euro und zum anderen die doppelt so große Version (32 GByte) für 269 Euro. Zwei Tage später, am 30. August 2013, waren beide Versionen jedoch bereits ausverkauft. Außerhalb des Play Stores ist das Nexus 7 weiterhin zu haben. Allerdings wird dort nur die 32-GB-Variante verkauft.

Zum Nexus 7 im Google Play Store

Nexus 7 ausverkauft

Wirkungsgrad von Netzteilen bei niedriger Last

Hardware.info hat einen interessanten Artikel zur Energieeffizienz von Netzteilen bei niedrigen Lasten verfasst. Üblicherweise wird der Wirkungsgrad von Netzteilen mit Hilfe der “80 PLUS”-Zertifizierung aufgezeigt. Je nach erreichtem Wirkungsgrad werden Netzteile in eine entsprechende 80 PLUS Kategorie  einsortiert. In den Tests werden die Netzteile aber nur bei Lastpunkten von 20 %, 50 % und 100 % getestet (siehe Tabelle). Niedrigere Lasten werden dabei aber komplett außer Acht gelassen.

Zertifizierung 10 % Last 20 % Last 50 % Last 100 % Last
80 PLUS N/A
80 PLUS Bronze 81 % 85 % 81 %
80 PLUS Silver 85 % 89 % 85 %
80 PLUS Gold 88 % 92 % 88 %
80 PLUS Platinum 90 % 94 % 91 %
80 PLUS Titanium 90 % 94 % 96 % 91 %

Moderne PCs mit Ivy Bridge oder Haswell Prozessoren sind sehr sparsam und benötigen im Leerlauf nur 30 – 50 Watt. Genau hier setzt der Test von Hardware.info an. Insgesamt wurden 45 verschiedene Netzteile zwischen 300 und 450 Watt bei niedriger Last getestet. Konkret wurde der Wirkungsgrad bei 22,5 Watt, 50 Watt und 100 Watt vermessen. Bei einem 400-Watt-Netzteil entspricht dies einem Wirkungsgrad von 5,6, 12,5 bzw. 25 Prozent.

Die Messungen unter 22,5 Watt brachten teilweise erstaunliche Ergebnisse hervor. Nur drei Netzteile besitzen einen Wirkungsgrad von über 75 Prozent. 23 Netzteile bieten weniger als 70 %, wobei zwei Produkte sogar unter die Marke von 60 % fallen. Unter 50 Watt sehen die Ergebnisse schon besser aus. Der schlechteste Wert liegt bei 69 %. Alle anderen Netzteile besitzen einen Wirkungsgrad von mehr als 70 Prozent. 26 Netzteile erreichen sogar eine Effizienz über 80 % und vier Modelle liegen sogar über 85 %. Bei 100 Watt liegen alle Netzteile über 80 %, bis auf eines. Vier Netzteile können sogar die 90-Prozent-Marke überschreiten.

Das Antec EarthWatts Platinum 450W kann mit dem besten Wirkungsgrad des gesamten Testfeldes überzeugen. Allerdings ist das Netzteil relativ teuer und der Lüfter agiert nicht gerade leise. Aus diesem Grund ist das be quiet! Straight Power E9 450W der heimliche Sieger. In allen drei Tests weist das Netzteil einen sehr guten Wirkungsgrad auf und platziert sich immer auf Rang zwei oder drei. Gleichzeitig ist der Lüfter fast unhörbar und auch der Preis geht in Ordnung.

Kategorien: Hardware

Neues Nexus 7 voraussichtlich ab 30. August in Deutschland

Neues Google Nexus 7

Neues Google Nexus 7 (Quelle: Google)

Am 24. Juli 2013 hat Google das neue Nexus 7 vorgestellt. In den USA ist das neue Tablet bereits seit dem 30. Juli erhältlich. Einen genauen Starttermin für Deutschland nannte Google nicht, man sprach lediglich von “in wenigen Wochen”. Heute hat Caschy von einem anonymen Tippgeber neue Informationen zu der Verfügbarkeit in Deutschland erhalten. Demnach soll das Google Nexus 7 am 30. August 2013 in Deutschland erscheinen. Media Markt und Saturn haben bereits Geräte vorbestellt, die ab Ende August in den Läden eintreffen sollen.

Der Preis der 32-GB-Varianten mit WLAN soll 279 Euro betragen. Das Nexus 7 mit 32 GByte und LTE soll hingegen 369 Euro kosten.

Kategorien: Hardware Tablets

Stromverbrauch bei Fernsehern: LED- vs. Plasma-TVs

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Moderne Fernseher lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen. Sogenannte Plasma-TVs und LCD-TVs mit LED Hintergrundbeleuchtung (kurz: LED-TVs). Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Da es in diesem Artikel aber nur um den Stromverbrauch geht, möchte ich hier nicht näher darauf eingehen. Mittlerweile haben sich LED-TVs klar durchgesetzt und Plasma-TVs führen nur noch ein Nischendasein. Im ersten Quartal 2013 wurden in Deutschland insgesamt 2,1 Millionen TVs verkauft. Davon waren lediglich 62.000 Plasma-TVs. Somit machten die Plasma-Geräte magere drei Prozent aller verkauften Fernseher aus, Tendenz weiter fallend.

Obwohl moderne Plasma-TVs deutlich weniger Strom fressen als ältere Modelle, benötigen sie deutlich mehr Energie als vergleichbare LED-TVs:

Größe Durchschnittlicher
Stromverbrauch LED
Durchschnittlicher
Stromverbrauch Plasma
40/42 Zoll
66 Watt
46/47 Zoll
78 Watt
50 Zoll
227 Watt
55 Zoll
98 Watt

Die Werte in der Tabelle sind der Durchschnitt vieler TVs von unterschiedlichen Herstellern. Die Einzelwerte stammen unter anderem von Stiftung Warentest, CHIP Online Bestenliste und weiteren Testberichten von anderen Quellen. Die Herstellerangaben wurden nicht einbezogen, da diese je nach Hersteller unterschiedlich gemessen und angegeben werden.

Auf den ersten Blick ist ersichtlich, dass ein gleich großer Plasma-TV mehr als doppelt so viel Strom benötigt. Wenn der Fernseher täglich vier Stunden läuft, benötigt ein Plasma-TV grob gerechnet 180-200 kWh mehr Strom pro Jahr als ein LED-TV. Insgesamt sind dies über 45 Euro Stromkosten pro Jahr (Strompreis: 0,25 Cent pro kWh). Aus diesem Grund sollte sich jeder vor dem Kauf eines neuen TVs über die technischen Unterschiede und Stromverbrauch von Plasma- sowie LED-TVs informieren.

Kategorien: Hardware TV

ownCloud auf Synology NAS installieren

NAS-Systeme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind schon in vielen Haushalten zu finden. “NAS” ist die Abkürzung von “Network Attached Storage”, was so viel wie “netzgebundener Speicher” bedeutet. Quasi ein zentraler Speicherplatz im (Heim-)Netzwerk. Unter den vielen Herstellern von NAS-Systemen ist vor allem Synology sehr beliebt.

Aktuell habe ich ein DS213j von Synology bei mir, welches ich für Hartware getestet habe (zu meinem Review). Das NAS-System kann zwei Festplatten aufnehmen und konnte mich auf Anhieb überzeugen. Es bietet eine gute Performance, ist sehr leise und stromsparend und besitzt, wie alle Geräte von Synology, ein tolles Webinterface. Leider verlässt es mich schon wieder in einer Woche, da wir es bei www.hartware.de in einem Gewinnspiel verlosen.

Synology bietet in seinen NAS-Systemen von Haus aus sehr viele Features. Weitere Funktionen können über das Paket-Zentrum in Form von Apps nachinstalliert werden. Dennoch reicht dies vielen Nutzern nicht aus und sie wollen andere Software installieren, welche nicht standardmäßig angeboten wird. Beispielsweise ownCloud.

Kein Problem. Ich zeige euch wie ownCloud auf einer Synology DiskStation mit DSM 4.2 installiert werden kann.

ownCloud auf Synology NAS-System installieren

Vor der Installation müssen bestimmte Anforderungen erfüllt sein. Öffnet dazu die “Systemsteuerung” und anschließend “Webdienste”. Hier muss der Punkt “Web Station aktivieren” aktiviert werden. Bei der geplanten Nutzung von MySQL (dazu später mehr) ebenso der Punkt “MySQL aktivieren”. Im Reiter “HTTP-Dienst” kann zudem die “HTTPS-Verbindung” aktiviert werden, was aber optional ist.

Im nächsten Schritt wird das Paket-Zentrum der Synology geöffnet. Dort muss zuerst eine neue Paketquelle hinzugefügt werden. Dies erfolgt über den Button “Einstellungen” und den Reiter “Paketquellen”. Hier existieren mehrere Möglichkeiten. Ich empfehle das ownCloud-Paket von Eric, da es am schnellsten upgedated wird. Als Quelle also dementsprechend “http://www.cphub.net” eintragen.

Zurück im Paket-Zentrum muss in der linken Navigationsleiste auf den Punkt “Community” gewechselt werden. Nach kurzer Ladezeit erscheint dort unter anderem auch ownCloud. Auf “Installieren” klicken.

Nach ca. einer Minute ist die Installation abgeschlossen und es müsse noch ein paar Einstellungen getätigt werden. Unter anderem kann an diesem Punkt festgelegt werden, ob ownCloud über HTTPS oder HTTP erreichbar sein soll.

Nach erfolgreicher Installation erscheint das ownCloud-Icon im Startmenü.

Ein Klick darauf öffnet ownCloud. Alternativ kann ownCloud auch über die URL “http(s)://IP-NAS-SYSTEM/owncloud/” aufgerufen werden. Hier muss lediglich noch der Admin-Account und ein Passwort vergeben werden. Mit einem Klick auf “Finish setup” landet ihr in eurer neuen ownCloud.

In diesem Tutorial verwende ich als Datenbank SQLite, da die Installation von ownCloud damit am schnellsten funktioniert. Die Nutzung von MySQL als Datenbank ist ein wenig aufwendiger. Eine gute Anleitung dazu gibts bei Eric in seinem Blog.

Der große Vorteil bei der Nutzung des Synology Paket-Zentrums ist die Möglichkeit von automatischen Updates. Bei Erscheinen einer neuen Version kann ownCloud ohne Verlust der Konfiguration aktualisiert werden. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte aber vorher den Ordner “/VOLUME/web/owncloud” sichern.

Google präsentiert neues Nexus 7

Google Logo
Neues Google Nexus 7

Neues Google Nexus 7 (Quelle: Google)

Wie bereits im Vorfeld vermutet, hat Google heute in San Francisco ein neues Nexus 7 vorgestellt. Die zweite Generation des 7 Zoll großen Tablets wird wieder von ASUS gefertigt und kann mit einem hochauflösendem Display und Android 4.3 aufwarten. Das Display kommt im 16:10-Format daher und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Damit erreicht es 323 ppi. Die restliche Hardware besteht aus einem Qualcomm Snapdragon S4 Pro mit 1,5 GHz inklusive Adreno 320 GPU und 2 GByte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt 16 bzw. 32 GByte. Wie bei allen Nexus-Geräten üblich kann der Speicher nicht erweitert werden.

Ansonsten bietet das neue Nexus 7 Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC und A-GPS sowie GLONASS. Außerdem ist eine Variante mit LTE erhältlich. Neu hinzugekommen sind die Unterstützung für kabelloses Laden (Qi) und SlimPort HDMI. Ebenso eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, welche die Frontkamera mit 1,2 Megapixel ergänzt. Mit Abmessungen von 114 x 200 x 8,65 mm ist das neue Nexus 7 schmaler und dünner im Vergleich zum Vorgänger. Das Gewicht beträgt 290 Gramm. Der Akku bietet 3.950 mAh und soll Energie für bis zu 9 Stunden Dauerbenutzung liefern.

Das neue Google Nexus 7 wird in den USA ab dem 30. Juli 2013 verfügbar sein. In Deutschland soll es “wenige Wochen später” erhältlich sein. Die US-Preise betragen 229 US-Dollar für die Variante mit 16 GByte, 269 US-Dollar für 32 GByte und 349 US-Dollar für die LTE-Version. Für Deutschland werden die Preise höchstwahrscheinlich 1:1 in Euro umgerechnet.

Technische Daten

Produkt Nexus 7 (2013) Nexus 7 (2012)
Display 7 Zoll, IPS
Auflösung 1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi 1.280 x 800 Pixel, 216 ppi
Speicher 16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
Prozessor Qualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz) Nvidia Tegra 3 (4 x 1,2 GHz)
GPU Adreno 320 ULP GeForce
Arbeitsspeicher 2 GByte 1 GByte
Drahtlos Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 3.0, NFC, GPS
Mobilfunk (optional)
GSM//EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz) GSM//EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI 1 x USB 2.0 (Micro-USB)
Kamera 5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite 1,2 Megapixel Vorderseite
Betriebssystem Android 4.3 Android 4.2.2
Abmessungen 200 x 114 x 8,65 mm 198,5 x 120 x 10,45 mm
Gewicht 290 Gramm / 299 Gramm (LTE) 340 Gramm
Akku 3.950 mAh 4.325 mAh Li-Polymer
Sonstiges Stereo-Lautsprecher, Kabelloses Laden (Qi), Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Lichtsensor Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Lichtsensor

Kategorien: Android Hardware Tablets

Update für WhatsApp bringt Abo-Model für iOS

WhatsApp Logo

Der in Deutschland überaus beliebte Messenger “WhatsApp” erhielt gestern ein Update für das iPhone. Neu in Version 2.10.1 sind folgende Punkte:

  • Mehrere Fotos auf einmal senden
  • Sicherung des Chatverlaufs in der iCloud
  • Übersicht über die Zahlungsinformationen (Anmerkung: Vermutlich wird auch auf dem iPhone ein Abo Model eingeführt)
  • Änderung der Rufnummer und gleichzeitiges Migrieren der Kontoinformationen, Gruppen und Einstellungen
  • URL Schema Unterstützung für Apps von Drittanbietern

Zu dem letzten Punkt soll es mehr Infos in dem Blog von WhatsApp geben was allerdings noch nicht der Fall ist. Was damit gemeint ist kann ich deswegen nicht sagen.

Ich wollte heute morgen direkt die Funktion testen und mehrere Fotos auf einmal versenden. Dies klappt wunderbar. Was jedoch nicht so wunderbar ist, ist die Tatsache, dass die Länge von Videos gekürzt wurde!

Nachtrag: Zusätzlich wurde die Funktion hinzugefügt eine Broadcast Nachricht an alle Kontakte zu senden. Diese Nachricht erhalten jedoch nur die Personen, welche die Absendenummer im Adressbuch haben.

UPDATE:

Wie bereits vermutet, ändert WhatsApp mit der neuen Version das Geschäftsmodell. Die App kann ab sofort kostenlos im App Store heruntergeladen werden. Das erste Jahr ist kostenlos, danach werden 89 Cent pro Jahr fällig. Bestandskunden sind von der Neuregelung ausgenommen. Diese können die App ohne weitere Kosten uneingeschränkt und zeitlich unlimitiert nutzen.

Kategorien: Apple Smartphones

BlackBerry 10.2 bringt Unterstützung für Android 4.2.2 Apps

BlackBerry Logo

Mit der Einführung von BlackBerry 10 hat das kanadische Unternehmen die Möglichkeit integiert, Android-Apps auf den BlackBerry Smartphones zu nutzen. Die Apps laufen in einer virtuellen Maschine innerhalb des BlackBerry OS. Bisher gab es jedoch eine Limitierung: Es sind lediglich Apps für Android 2.3.3 lauffähig.

BlackBerry OS 10.2 wird dies ändern. Das Update bringt Unterstützung für alle Apps die auf Android 4.2.2 lauffähig sind. Damit dürften viele neue Apps aus dem Play Store verfügbar sein. Einzige Voraussetzung ist, dass die Entwickler ihre Apps für BlackBerry leicht anpassen. Im Gegensatz zu nativen Apps werden aber nicht alle Funktionen unterstützt. So ist beispielsweise die Verwendung von Push-Benachrichtigungen nicht möglich. Aus diesem Grund sind Messaging-Apps eher uninteressant.

Kategorien: Android Smartphones